Unsere Kontaktdaten

Schreiner Lederer Rechtsanwälte GbR

Blumenstraße 7a

85354 Freising

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Unsere Bürozeiten

Montag bis Donnerstag 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Freitag 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Wenn Sie uns nicht per Telefon erreichen:

Wir verzichten in unserer Kanzlei auf ein Sekretariat und nehmen alle Anrufe persönlich entgegen. Wenn Sie uns daher – auch wiederholt – nicht per Telefon erreichen, dann sind wir entweder bereits anderweitig in Besprechung oder nehmen einen auswärtigen Termin wahr. In diesem Fall kontaktieren Sie uns am besten per E-Mail. Wir melden uns dann bei Ihnen.

Bitte beachten Sie: aus berufsrechtlichen Gründen erfolgt keine Rufannahme bei Anrufen mit unterdrückter Rufnummer; Anrufe mit unterdrückter Rufnummer werden automatisch abgewiesen.

Was wir von Ihnen benötigen

Wir benötigen von unseren Mandanten vor allem aktuelle Kontaktdaten. Bitte teilen Sie uns diese daher bereits bei Mandatsannahme vollständig mit. Wenn sich Ihre Anschrift, E-Mail oder Telefonnummer ändert, informieren Sie uns bitte rechtzeitig.

Termine nur nach vorheriger Vereinbarung

Termine werden in unserer Kanzlei nur nach vorheriger Vereinbarung vergeben. Bitte sehen Sie in Ihrem eigenen Interesse davon ab, ohne Termin in unsere Kanzlei zu kommen. Im schlechtesten Fall kann es Ihnen passieren, dass wir gerade in Besprechung oder bei Gericht sind und Sie vor verschlossenen Türen stehen. Wir bitten daher darum, Termine immer per Telefon oder E-Mail mit uns abzuklären.

LG Köln: Übertriebene Werbung für Arztleistung bei GROUPON wettbewerbswidrig

Das LG Köln hat mit Urteil vom 21.06.2012, Az.: 31 O 767/11 entschieden, dass ein Zahnarzt sich wettbewerbswidrig verhält, wenn er auf einem Online-Portal Gutscheine für zahnärztliche Behandlungen zu äußerst günstigen Konditionen anbietet.

Der Beklagte bot auf der Internetseite GROUPON verbilligte Gutscheine für eine kosmetische Zahnbehandlung (sog. Bleaching) an. Die Richter am LG Köln sahen hierin einen Verstoß gegen die Vorschriften der Berufsordnung für Zahnärzte, auch wenn eine Bleaching-Behandlung nicht zwingend von einem Zahnarzt selbst ausgeführt werden muss.

Entscheidend war im vorliegenden Fall, dass der Beklagte gerade in seiner Funktion als Zahnarzt für die Behandlung geworben hatte, so dass die berufsrechtlichen Vorschriften Anwendung fanden. In der Sache selbst bejahte das Gericht einen Wettbewerbsverstoß. Nach der Berufsordnung sei es Zahnärzten verboten, ihre Tätigkeit für gewerbliche Zwecke zu verwenden. Der Schutz des Berufsbildes des Zahnarztes untersage ein übertriebenes Anpreisen der eigenen Leistung, eine Kommerzialisierung soll verhindert werden. Dieser Schutzweck sei aber gefährdet, wenn ein Zahnarzt zu äußerst günstigen Tarifen seine Leistungen anbiete, so dass von einem kostendeckenden Arbeiten nicht mehr ausgegangen werden könne. Da es sich bei der Berufsordnung für Zahnärzte um eine gesetzliche Vorschrift handelt, welche auch dazu bestimmt ist, das Marktverhalten zu regeln, lag eine wettbewerbswidriges Verhalten vor, § 4 Nr. 11 UWG.

Rechtsanwalt Matthias Lederer

Rechtsanwalt im Medien- & Urheberrecht, Internetrecht und Wettbewerbsrecht, empfohlener Anwalt bei Abmahnungen wegen Urheberrechtsverletzungen (Filesharing) in Tauschbörsen