AG Charlottenburg: Fehlende Urheberbenennung bei Fotografien rechtfertigt 100%igen Aufschlag

Das AG Charlottenburg hat mit Urteil vom 15.01.2014, Az.: 231 C 507/13 entschieden, dass eine fehlende Urheberbenennung bei Fotografien zu einem 100%igen Aufschlag des jeweils für die Nutzung übliche Honorars führt. Dabei kann das für die Nutzung eines urheberrechtlich geschützten Fotos angemessene übliche Honorar vom Kläger auch im Wege der Lizenzanalogie berechnet werden, vgl. § 97 Abs. 2 UrhG. Nach § 13 UrhG hat der Urheber das Recht auf Anerkennung seiner Urheberschaft am Werk.

Rechtsanwalt Matthias Lederer

Rechtsanwalt im Medien- & Urheberrecht, Internetrecht und Wettbewerbsrecht, empfohlener Anwalt bei Abmahnungen wegen Urheberrechtsverletzungen (Filesharing) in Tauschbörsen