Unsere Kontaktdaten

Schreiner Lederer Rechtsanwälte GbR

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Unsere Bürozeiten

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Wenn Sie uns nicht per Telefon erreichen:

Wir verzichten in unserer Kanzlei auf ein Sekretariat und nehmen alle Anrufe persönlich entgegen. Wenn Sie uns daher – auch wiederholt – nicht per Telefon erreichen, dann sind wir entweder bereits anderweitig in Besprechung oder nehmen einen auswärtigen Termin wahr. In diesem Fall kontaktieren Sie uns am besten per E-Mail. Wir melden uns dann bei Ihnen.

Bitte beachten Sie: aus berufsrechtlichen Gründen erfolgt keine Rufannahme bei Anrufen mit unterdrückter Rufnummer; Anrufe mit unterdrückter Rufnummer werden automatisch abgewiesen.

Was wir von Ihnen benötigen

Wir benötigen von unseren Mandanten vor allem aktuelle Kontaktdaten. Bitte teilen Sie uns diese daher bereits bei Mandatsannahme vollständig mit. Wenn sich Ihre Anschrift, E-Mail oder Telefonnummer ändert, informieren Sie uns bitte rechtzeitig.

Termine nur nach vorheriger Vereinbarung

Termine werden in unserer Kanzlei nur nach vorheriger Vereinbarung vergeben. Bitte sehen Sie in Ihrem eigenen Interesse davon ab, ohne Termin in unsere Kanzlei zu kommen. Im schlechtesten Fall kann es Ihnen passieren, dass wir gerade in Besprechung oder bei Gericht sind und Sie vor verschlossenen Türen stehen. Wir bitten daher darum, Termine immer per Telefon oder E-Mail mit uns abzuklären.

AG Charlottenburg: Verstoß gegen Nutzungsbedingungen auf Urheberbenennung einer Bilddatenbank kann Schadenersatzansprüche auslösen

Das AG Charlottenburg hat mit Urteil vom 22.03.2012 entschieden, dass dem Urheber einer Fotografie im Internet Schadensersatzansprüche nach dem UrhG zustehen, wenn Nutzer einer Bilddatenbank gegen die dort geltenden Nutzungsbedingungen verstoßen haben.

Der Kläger hatte ein Foto auf einem bekannten Bildportal eingestellt. Nutzer der Plattform konnten an dem Foto ein Nutzungsrecht erlangen, soweit die geltenden Nutzugsbedingungen eingehalten werden (u.a. Urheberbenennung). Der Beklagte nutzte das Foto des Klägers zu eigenen Geschäftszwecken, eine Urheberbenennung unterblieb allerdings. Vor Gericht verteidigte sich der Beklagte mit dem Argument, nicht er, sondern sein Webdesigner, habe das Foto heruntergeladen. Im Übrigen werde das streitgegenständliche Foto auch auf einem anderen Bildportal angeboten.

Die Richter am AG Charlottenburg gaben der Klage auf Schadensersatz statt. Als Verantwortlicher der Internetseite gem. § 7 Abs. 1 TMG sei der Beklagte auch Verletzer im Sinne von § 97 Abs. 2 UrhG. Die Behauptung des Klägers, das Foto könne auch bei einem anderen Bildportal genutzt werden, war nicht geeignet, den Anspruch des Klägers zu Fall zu bringen. Ein substantiiertes Bestreiten liege nicht vor, da es sich nachweislich um ein anderes Foto handele, so die Richter in den Entscheidungsgründen des Urteils.

Rechtsanwalt Matthias Lederer

Rechtsanwalt im Medien- & Urheberrecht, Internetrecht und Wettbewerbsrecht, empfohlener Anwalt bei Abmahnungen wegen Urheberrechtsverletzungen (Filesharing) in Tauschbörsen