Unsere Kontaktdaten

Schreiner Lederer Rechtsanwälte GbR

Blumenstraße 7a

85354 Freising

Telefon: 08161 789 7557

Telefax: 08161 789 7555

E-Mail: recht@schreiner-lederer.de

(weiterführende Informationen finden Sie in unserem Impressum)

Unsere Bürozeiten

Montag bis Donnerstag 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Freitag 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Wenn Sie uns nicht per Telefon erreichen:

Wir verzichten in unserer Kanzlei auf ein Sekretariat und nehmen alle Anrufe persönlich entgegen. Wenn Sie uns daher – auch wiederholt – nicht per Telefon erreichen, dann sind wir entweder bereits anderweitig in Besprechung oder nehmen einen auswärtigen Termin wahr. In diesem Fall kontaktieren Sie uns am besten per E-Mail. Wir melden uns dann bei Ihnen.

Bitte beachten Sie: aus berufsrechtlichen Gründen erfolgt keine Rufannahme bei Anrufen mit unterdrückter Rufnummer; Anrufe mit unterdrückter Rufnummer werden automatisch abgewiesen.

Was wir von Ihnen benötigen

Wir benötigen von unseren Mandanten vor allem aktuelle Kontaktdaten. Bitte teilen Sie uns diese daher bereits bei Mandatsannahme vollständig mit. Wenn sich Ihre Anschrift, E-Mail oder Telefonnummer ändert, informieren Sie uns bitte rechtzeitig.

Termine nur nach vorheriger Vereinbarung

Termine werden in unserer Kanzlei nur nach vorheriger Vereinbarung vergeben. Bitte sehen Sie in Ihrem eigenen Interesse davon ab, ohne Termin in unsere Kanzlei zu kommen. Im schlechtesten Fall kann es Ihnen passieren, dass wir gerade in Besprechung oder bei Gericht sind und Sie vor verschlossenen Türen stehen. Wir bitten daher darum, Termine immer per Telefon oder E-Mail mit uns abzuklären.

Corona: Warum sich Rechtsanwälte gegen die Testpflicht in Unternehmen wehren müssen

Der heutige Beitrag richtet sich in erster Linie an Berufskollegen, die ihre Anwaltstätigkeit dergestalt ausüben, dass sie in ihrer Kanzlei Personal beschäftigen. Die Probleme sind aber auch auf andere Berufsgruppen übertragbar – dann nämlich, wenn für sie eine gesetzliche Schweigepflicht besteht.

Rechtsanwälte sind nach § 43a Abs. 2 BRAO zur Verschwiegenheit verpflichtet. Die Pflicht bezieht sich auf alles, was Rechtsanwälten in Ausübung ihres Berufes bekannt geworden ist. Diese Verschwiegenheitspflicht dient in allererster Linie dem jeweiligen Mandanten mit der Folge, dass bereits die Mitteilung, ob man als Rechtsanwalt eine bestimmte Person beraten oder vertreten hat, in den Schutzbereich der Regelung fällt.

Zukünftig sollen Unternehmen nun dazu verpflichtet werden, wöchentliche Tests auf Corona für ihre Mitarbeiter anzubieten. Sofern solche Berufsgruppen, für die eine Verschwiegenheitspflicht besteht, hiervon nicht ausdrücklich ausgenommen werden, kann sich ein massives Problem ergeben.

Hierzu ein einfaches Beispiel: berät ein angestellter Rechtsanwalt einen Mandanten und wird noch am selben Tag positiv auf SARS-CoV-2 getestet, so ist nach einer entsprechenden Meldung aufgrund der Kontaktnachverfolgung durch das Gesundheitsamt ein erhebliches Risiko gegeben, gegen die Verschwiegenheitspflicht zu verstoßen.

Da sich unser Gesetzgeber in Zeiten von Corona nicht unbedingt damit ausgezeichnet hat, ausschließlich ausgezeichnete Gesetze und Verordnungen zu erlassen, sollten alle Berufskollegen hier die weitere Entwicklung aufmerksam verfolgen.

Rechtsanwalt Matthias Lederer

Ihr Ansprechpartner im Medien- & Urheberrecht, Wettbewerbsrecht, Datenschutzrecht und allgemeinen Zivilrecht (insbesondere Mietrecht)